16.10.2020 18:32:10 | Katrin Schumann
Wir helfen
 

Die Nachbarin einer älteren Dame informierte uns darüber, dass bei der Dame im Garten viele unkastrierte Katzen und viele kitten leben würden.

Mitbewohner aus dem Dorf, würden auch ab und zu andere Katzen über den Zaun in den Garten werfen.

Aus dem Grund, haben wir uns heute nichts ahnend vor Ort getroffen.

Rein prophylaktisch, nahmen wir 2 Katzenkörbe mit.

Was wir dann sahen, übertraf jegliche Erwartungen. Die Kleinsten, 7 Stück, wurden direkt eingefangen.

Jedoch haben wir nicht alle bekommen, denn viele Holzstapel und Hecken, bieten idealen Unterschlupf.

Mindestens 3 Kitten müssen vor Ort noch gefangen werden, da offensichtlich krank (Augen).

Anschließend, müssen wir die erwachsenen Katzen kastrieren. Das sind schätzungsweise 10 – 15 Stück.

Finanzielle Unterstützung für diese Aktion, bekommen wir nicht, denn es sind keine herrenlosen Katzen, da sie von der Frau gefüttert werden.

Mit den 7 Katzenkindern, waren wir direkt beim Tierarzt. Sie haben Würmer ohne Ende, u.a. Bandwürmer, welche bereits auf der Fahrt mit Blut ausgeschieden wurden.

Des Weiteren haben alle sog. Haarlinge, die ebenfalls direkt behandelt werden mussten und z.T. Fieber. Und mit Sicherheit, bringen auch diese Tiere uns wieder Giardien mit ins Haus. Aber wir sind gewappnet und haben bereits alle Hygienemaßnahmen eingeleitet.

Nachdem sie vom Tierarzt zurück kamen, bezogen sie ein eigenes Quarantänezimmer und fraßen sich satt, wobei die Dame hinsichtlich des Futters immer für die Tiere gesorgt hat.

Heute Abend, lagen alle friedlich da und schliefen. Was für ein Bild, was für eine lohnenswerte Aktion.

Die Kosten, die nun jedoch auf uns zukommen, schätzen wir derzeit auf ca. 1500-2000 Euro und zwar nur für eine ordnungsgemäße Tierarztbehandlung, ohne Futter, Desinfektion, Hygienekleidung (Kittel, Überzieher, Handschuhe), Wäsche etc.:

  • - Floh-, Wurm- und Haarlingbehandlung
  • - Giardientests (mehrfache Behandlung)
  • - Panacur gegen Giardien (mehrfache Behandlungen notwendig)
  • - Impfungen
  • - Augencremes
  • - Kastrationen
  • - Augenbehandlungen (die Katzen werden noch gefangen)
  • - Ggf. röntgen etc., je nach Zustand der Katzen, die eingefangen werden.
  • - Nachbehandlungen Augen etc.

Unser Ziel ist es, das Grundstück in einigen Wochen so zu hinterlassen, dass alle großen Katzen kastriert und die Kleinen bei uns sind. Wir möchten unbedingt vermeiden, dass sich dort wieder Katzen vermehren und das ist auch im Interesse der älteren Dame.

Wer uns finanziell unterstützen will, kann folgende IBAN verwenden:

IBAN: DE82 8605 0200 1600 0012 00

Stichwort „20-30 Katzen".
Spendenbescheinigungen werden von uns gern ausgestellt. An der STelle sei der Hinweis gestattet, dass die Finanzämter bei Einzelspenden bis zu 200 Euro, den entsprechenden Kontoauszug als Spendennachweis anerkennen. 

P.S. Es ist im Übrigen nicht damit getan, "herrenlose" (kleine) Katzen nur zu füttern. Immer noch wird das Thema Würmer unterschätzt. Viele der Kleinen, gehen elend zu Grunde, da sich die Würmer in ihnen ungebremst vermehren und sich von der Katze ernähren können, was zum Tod führen kann.

Bild: Hier ist nur ein Teil der Katzen zu sehen


Bild 2: Kot mit Blut und Würmern