21.06.2021 19:54:25 | Katrin Schumann
wer sind wir nicht?

Die meisten, die zu uns kommen staunen, wie viel und wie viel Tiere wir tagtäglich managen. Was wir nachts in Sachen Tierschutz tun, bekommt ja kaum einer mit :-)

Wir sind ein Gnadenhof mit Tiervermittlung und arbeiten zu fast 100% ehrenamtlich. Wir freuen uns über Menschen, die zu uns kommen, um zu helfen.
Unser Grundstück ist sehr groß und auch das muss in Ordnung gehalten werden. Wir heißen "Verein zum Wohl der Tiere e.V." und wir kümmern uns auch um Natur- und Umweltschutz.

Wir haben eine Betriebserlaubnis für Haustiere. Das handling um Wild- oder Nutztiere ist bei uns nicht möglich.

Und da wir fast nur ehrenamtlich arbeiten, können wir auch nicht eine x-beliebige Anzahl an Tierarten bei uns aufnehmen bzw. versorgen.

Wir sind berufstätig und arbeiten sehr gern zum Wohl der Tiere, Tag und Nacht.

Und dann kommt es vor, dass uns Leute helfen wollen und enttäuscht sind, dass wir so wenig Tierarten haben. Hm. Auch mit unserem Tierbestand, kann man "48 Stunden am Tag" arbeiten. Oftmals kommen Streicheleinheiten zu kurz, denn wir führen auch viele Gespräche mit Interessierten oder versorgen diese Tiere adäquat.
Aktuell umsorgen wir viele Katzen und Kaninchen. Man muss für (Spezial) Futter, Reinigungsmittel und Geld sorgen, damit alles bezahlt werden kann.
In einem Tierschutzverein, hat man viele Nebenkosten, weil täglich gewaschen wird, täglich viel Müll anfällt usw.

Oftmals werden wir vom Veterinäramt um die Aufnahme von (vielen) Tieren (auf einmal) gebeten, aber auch aus der Bevölkerung kommen Hilferufe über Notfälle (angefahren, schwerst verletzt, wild und trächtig uvam)
Jedes (verletzte/traumatisierte) Tier bedarf einer ordnungsgemäßen Aufmerksamkeit und Behandlung durch unser Team. Das kostet Zeit und Geld.

Und somit können wir nicht noch nebenbei "100 andere Tiere aufnehmen", deren Versorgung wir nicht ordnungsgemäß darstellen könnten.

Auch wenn die Zimmer und Gehege voll belegt sind, geht halt nix mehr.

Und dann verstehen wir nicht, wenn uns Leute sagen, dass sie sich auf dem Gnadenhof noch mehr Tiere und Tierarten wünschen, das wäre doch alles viel zu wenig.

Hm. Wir sind kein Gut Aiderbichl und möglicherweise, können wir irgendwann auch weitere Tiere / Tierarten aufnehmen, aber: man benötigt auch immer entsprechende Ausbildungen und Schulungen (Zeit (Urlaub), Geld, Organisiation usw.)

Aktuell befindet sich bspw. Wasja auf einer Pflegestelle. Er wurde angefahren und wird gepäppelt. Auch das machen wir super gern.

Anbei ein Bild von ihm. Wir freuen uns, dass es ihm immer besser geht. Wir hoffen, dass wir ihn dann in gute Hände vermitteln können.

Wir sind super dankbar für die tolle Hilfe und Aufmerksamkeit der Bevölkerung. Ohne die, würde alles viel schwerer fallen.

Unser Spendenkonto für große und kleine Aufmunterungen lautet:
IBAN: DE17 8609 5484 0340 0287 83
Kennwort "Zum Wohl der Tiere"